Geldanlage und Altersvorsorge: Erst rechnen, dann anlegen

Geldanlage und Altersvorsorge: Erst rechnen, dann anlegen

Bei der Geldanlage gibt es nicht die eine richtige Lösung. ETFs bilden einen Markt günstig nach. Gemanagte Fonds versuchen, ihn zu übertreffen, und kosten dafür mehr. Wir stellen beides nebeneinander, mit Kosten, Risiken und Ihrem Ziel, und rechnen es vor, bevor Sie entscheiden.

Kosten und Leistung gemeinsam rechnen

Jede Anlage hat Kosten: Ausgabeaufschlag, laufende Kosten, Vertragskosten. Entscheidend ist, was nach Kosten bei Ihnen ankommt und ob der Mehraufwand zu Ihrem Ziel passt. Wir nennen alle Kosten vor dem Abschluss und stellen die Varianten nebeneinander. Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die Zukunft.

ETF oder gemanagter Fonds?

ETF: folgt einem Index, keine Managemententscheidung, meist niedrigere laufende Kosten. Gemanagter Fonds: ein Fondsmanager wählt aus und will den Markt übertreffen. Das kostet mehr (zum Beispiel Ausgabeaufschlag), und ein Erfolg ist nicht garantiert. Welche Variante zu Ihnen passt, hängt an Ziel, Laufzeit und Ihrer Haltung zu Risiko. Beide Wege können Teil eines Portfolios sein.

Altersvorsorgedepot ab 2027

Ab 1. Januar 2027 startet die neue staatlich geförderte private Vorsorge. Auf die ersten 360 € Jahresbeitrag zahlt der Staat 50 Cent pro Euro, bis 1.800 € noch 25 Cent, in der Spitze 540 € Grundzulage. Neu ist, dass auch Selbstständige das Depot nutzen können und direkt in Fonds und ETFs anlegen.

ETF oder Fondspolice?

Beides hat seinen Platz. Ein ETF-Sparplan ist in der Regel günstiger und flexibel. Eine fondsgebundene Rentenversicherung kann bei der Auszahlung steuerlich anders behandelt werden, kostet aber laufend mehr. Ob der Steuervorteil die Mehrkosten ausgleicht, hängt an Laufzeit, Kosten und Ihrem Steuersatz im Alter. Genau diese drei Zahlen rechnen wir gegeneinander.

Für Unternehmer und Selbstständige

Wer seine Vorsorge selbst organisiert, kann Geldanlage mit Steuerwirkung verbinden, etwa über die Basisrente oder eine betriebliche Lösung über die GmbH. Welcher Weg passt, hängt von Gewinn, Steuersatz und Planung ab. Mehr dazu unter „Unternehmerversorgung“.

So arbeiten wir

1. Ziel und Risiko klären: Wofür sparen Sie, wie lange, wie viel Schwankung halten Sie aus? 2. Rechnen: Varianten mit Kosten, Steuer und Risiken nebeneinander. 3. Entscheiden: Sie entscheiden. Passt kein Produkt, sagen wir das.